Redebeitrag auf der Demonstration ,,Wohnraum für alle! – Solidarität statt Ausgrenzung und Verdrängung!'‘


Als Mitaufrufende zur Demonstration ,,Wohnraum für alle! – Solidarität statt Ausgrenzung und Verdrängung!'‘ hielten wir zur Eröffnung der Demonstration folgenden Redebeitrag, der sich mit der systematischen Verdrängungspolitik im Frankfurter Gallusviertel befasst. Nur zusammen können wir gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen aufstehen!

Zwangsräumungen sind ein Werkzeug des Klassenkampfs von oben!
Sie sind Teil einer systematischen Politik der Aufwertung und der gebilligten Investorentätigkeit im Immobilienmarkt. Nicht zahlungskräftige Mieter*innen werden mittels repressiver staatlichen Gewaltanwendung aus ihrer Wohnung geworfen, damit diese saniert oder teurer vermietet werden kann. Auch in Frankfurt kommt es vermehrt zu Zwangsräumungen – vor allem im Gallusviertel. Betroffen sind wie immer die wirtschaftlich Schwachen: Arbeitslose, ArbeitsmigrantInnen, Geringverdiener. Hinter diesem Klassenkampf von oben steht nicht nur ein abstraktes kapitalistisches System dem theoretisch etwas entgegengesetzt werden muss, sondern auch Unternehmen und Personen mit Namen und Adressen. (weiter…)

Solidaritätsküche + Barabend: Februar

Immer am 4. Freitag im Montag gibt es im Internationalen Zentrum (IZ) eine Solidaritätsküche für den schmalen Geldbeutel, kühle Getränke und Soli-Longdrinks: Los gehts ab 18:00 Uhr! Alle Getränke und das Essen gibt es gegen Spende.

Wann?

Freitag, 24.02.2017 ab 18:00 Uhr

Wo?

Koblenzer Straße 17 / Internationales Zentrum (IZ)

Offenes Stadtteilcafe: Februar

Das vordere Gallus wird schrittweise aufgewertet. Was bereits beim Start des städtischen Prestigeprojekts ,,Europaviertel“ befürchtet wurde, bewahrheitet sich nun täglich vor unseren Augen. In einem schleichenden Prozess sanieren Vermieterinnen, Großgrundbesitzer und andere Nutznießer ihre Häuser und legitimieren damit die Erhöhung der Mieten im vorderen Gallus. Wir als Internationales Zentrum (IZ), aber auch wir als Einzelpersonen sind von diesem Prozess, der bereits jetzt zu einer Verdrängung der finanziell schwächeren Bevölkerungsteile führt, genauso betroffen wie unsere Nachbarn.

Das Internationale Zentrum (IZ) ist ein Raum, der sich als solidarischen Begegnungs- und Vernetzungsort begreift, in dem Menschen sich kennenlernen, vernetzen und solidarisch organisieren können. Wir freuen uns daher, dass Menschen sich in der Initiative ,,Mieten runter im Gallus!“ organisiert haben und in Zukunft unsere Räumlichkeiten für stadtteilpolitische Arbeit nutzen werden.

Offenes Stadtteilcafe

Freitag, 10.02.2017 | ab 15:00 Uhr Später: Barabend.
Mit Kaffee und Kuchen , später: Warmes Essen und kalte Getränke.

Offenes Stadtteilcafe: Januar

Das vordere Gallus wird schrittweise aufgewertet. Was bereits beim Start des städtischen Prestigeprojekts ,,Europaviertel“ befürchtet wurde, bewahrheitet sich nun täglich vor unseren Augen. In einem schleichenden Prozess sanieren Vermieterinnen, Großgrundbesitzer und andere Nutznießer ihre Häuser und legitimieren damit die Erhöhung der Mieten im vorderen Gallus. Wir als Internationales Zentrum (IZ), aber auch wir als Einzelpersonen sind von diesem Prozess, der bereits jetzt zu einer Verdrängung der finanziell schwächeren Bevölkerungsteile führt, genauso betroffen wie unsere Nachbarn.

Das Internationale Zentrum (IZ) ist ein Raum, der sich als solidarischen Begegnungs- und Vernetzungsort begreift, in dem Menschen sich kennenlernen, vernetzen und solidarisch organisieren können. Wir freuen uns daher, dass Menschen sich in der Initiative ,,Mieten runter im Gallus!“ organisiert haben und in Zukunft unsere Räumlichkeiten für stadtteilpolitische Arbeit nutzen werden.

Offenes Stadtteilcafe

Freitag, 13.01.2017 | ab 15:00 Uhr Später: Barabend.
Mit Kaffee und Kuchen , später: Warmes Essen und kalte Getränke.

Solidaritätsküche + Barabend: Januar

Im Internationalen Zentrum (IZ) stehen immer wieder Reparaturen an, der Raum wird konstant ausgebaut – kürzlich erst wurde der Veranstaltungsraum umfassend renoviert. Aus diesem Grund veranstalten wir in Zukunft regelmäßig Barabende, um das politische/kulturelle Programm finanzieren zu können. An diesem Freitag wird es eine Solidaritätsküche für den schmalen Geldbeutel, kühle Getränke und Soli-Longdrinks geben. Los gehts ab 18:00 Uhr! Alle Getränke und das Essen gibt es gegen Spende.

Wann?

Freitag, 27.01.2017 ab 18:00 Uhr

Wo?

Koblenzer Straße 17 / Internationales Zentrum (IZ)